Integrierte Zutrittskontrolle

 / Nov 13, 2019

Integrated Access Control - TBS Biometrics

Wir leben in einer vernetzten Welt – oft bemerken wir gar nicht mehr, wie alles zusammenspielt. Das «Internet der Dinge» (IoT) hat in den letzten zehn Jahren den Alltag von Millionen von Menschen revolutioniert: Amazon, Google und viele andere investieren viel, um uns das Leben zu erleichtern.

Integration ist in unserem Alltag normal geworden: Eltern erhalten eine Meldung, wenn ihre Kinder von der Schule nach Hause kommen. Wir lesen Benachrichtigungen auf dem Handy und sehen uns Live-Aufnahmen der Überwachungskameras unseres Hauses an. Elektronische Schlösser und sogar biometrische Lesegeräte erlauben die Zutrittskontrolle über eine App auf dem Smartphone.

In der Geschäftswelt ist es nicht anders – bei der Zutrittskontrolle erwarten Unternehmen Integration. Sie ist das Herzstück der Gebäudesicherheit und herkömmliche Systeme verwalten lediglich den individuellen Zugang zu Türen. Die integrierte Zutrittskontrolle hingegen vereint mehrere Sicherheitsanwendungen; alle lassen sich auf einer einzigen Benutzeroberfläche verwalten. Heute binden die meisten Zutrittskontrolllösungen Dutzende von Anwendungen wie Videoüberwachung, Einbruch- und Feuermeldeanlagen, Kameras für die automatische Nummernerkennung (ANPR), Besucherverwaltung und vieles mehr ein.

PSIM für mehr Sicherheit

Noch weiter erhöhen lässt sich die Sicherheit mit einer PSIM-Lösung (Physical Security Information Management). Viele grosse Organisationen steuern und überwachen mit einem PSIM ihr gesamtes Anwesen von einer Kommandozentrale aus. So werden Bedrohungsstufen angepasst und Reaktionen in Echtzeit ausgelöst, sobald Informationen darüber vorliegen. TBS-Terminals können zum Beispiel bei niedrigem Bedrohungsgrad eine Einfaktor-Authentifizierung machen. Steigt die Gefahr aufgrund eines Eindringversuchs oder einer terroristischen Bedrohung, können die Geräte automatisch auf eine Zwei- oder sogar Dreifach-Authentifizierung (biometrisch sowie mit Karte und PIN) umstellen. So lässt sich eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzufügen, wann immer sie benötigt wird.

Wie funktioniert die biometrische Zutrittskontrolle?

Jede Zugangskontrolle basiert im Wesentlichen auf zwei Komponenten:

  1. Identifizierung der Person, die Zutritt wünscht
  2. Bestätigung, dass die Person zu diesem Zeitpunkt eintreten darf

Die genaue Identifizierung eines Individuums ist unerlässlich. Herkömmliche Zutrittskontrollsysteme garantieren dies, indem sie von jeder Person einen individuellen PIN verlangen oder einem Anhänger- bzw. Kartenleser einen eindeutigen Token zuordnen. Diese Technologien bieten zwar Vorteile gegenüber Schloss und Schlüssel, nicht aber ein nennenswertes Mass an Sicherheit. Denn PIN und Anhänger oder Karten können leicht verloren gehen, gestohlen oder weitergegeben werden.

Biometrie-Systeme verhindern eine betrügerische oder unbeabsichtigte Fehlidentifikation: Der Mensch lässt sich dank einzigartiger Merkmale seiner Körperteile –  Finger, Iris, Venenmuster, Gesicht, Hände und weitere – eindeutig identifizieren. Biometrische Geräte erfassen diese unverwechselbaren Eigenschaften detailliert und übergeben die Informationen einem ausgeklügelten Algorithmus, der sie in eine biometrische Vorlage umwandelt. Diese wird gespeichert und dient dem Vergleich, wenn sich ein angemeldeter Benutzer anschliessend dem Lesegerät präsentiert. Bestätigt sich die Identität der Person, wird geprüft, ob Zugriffsrechte vorhanden sind. Wenn ja, wird die Tür entriegelt – wenn nicht, bleibt sie zu. Da herkömmliche Authentifizierungsmethoden künftig immer mehr digitalisiert und aus Sicherheitsgründen ersetzt werden, wird die Biometrie in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Vorteile der integrierten Zugangskontrolle auf einen Blick

Eine integrierte Zutrittskontrolle hat viele Vorteile – sie steigert die Sicherheit und Effizienz, senkt die Kosten und mindert das Risiko:

  • Benutzer-Token, Zugriffsrechte und biometrische Vorlagen lassen sich einfach verwalten.
  • Ereignisse, Warnungen und Alarme können von einer einzigen Anwendung aus überwacht und gesteuert werden.
  • Der Zugriff lässt sich nicht nur für das Personal steuern, sondern auch für Lieferanten, Handwerker, Dienstleister und Besucher.
  • Videoüberwachungsanlagen für eine visuelle Aufzeichnung bestimmter Ereignisse (CCTV) können integriert werden.

Die automatische Nummernschilderkennung (ANPR) und Perimetererkennung erlauben es, die Aussengrenzen eines Standorts zu überwachen.

TBS Lösungen

Beispiele unserer Biometrie-Lösungen: 

Unsere Lösungen

Ihre Vorteile

TBS 3D Terminal

Kontaktloser Fingerabdruckleser, der mit umfassenden Datenbanken umgehen kann

TBS 2D+ HD

Multispektral-Fingerabdruckleser – überzeugt selbst unter extremen Bedingungen

TBS 2D Terminal

Optischer Fingerabdruckleser mit Touchscreen – kosteneffizient und intuitiv zu bedienen

TBS 2D Portable

Mobile Identifikation und Registrierung – unabhängig von Standort und Infrastruktur

TBS 2D Eye

Iriserkennung für den Innenbereich – kontaktlos, hygienisch und verlässlich

TBS 3D Tailgate

Doppelzutrittsschutz – verlässlich auch bei ändernden Lichtbedingungen und einfach integrierbar in das TBS-Ecosystem

 

Think Biometrics – Think TBS!

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