Bilderfassung und Auswertealgorithmus

 / Mär 21, 2019

Bilderfassung und Algorithmus

Biometrie: Was ist entscheidend bei der Wahl eines Systems?

Der Biometriemarkt wächst weltweit rasant und wird voraussichtlich im Jahr 2023 einen Umsatz von über 40 Milliarden erreichen. So überrascht es nicht, dass immer mehr Hersteller versuchen, in dieser Sparte Fuss zu fassen.

Dies bringt Chancen und Risiken – für Kunden und Hersteller. Mit dem Wettbewerb steigt die Auswahl an Produkten, während die Preise für die biometrischen Geräte sinken. Sensoren und Komponenten werden in grösseren Mengen produziert und kommen damit günstiger auf den Markt. Die Zulieferer treiben Forschung und Entwicklung der Technologie voran – daraus ergeben sich innovative Lösungen für alltägliche Anwendungen. Auch wenn dieses Wachstum für mehr Wettbewerb sorgt, begrüssen wir von TBS diese Entwicklung in der Branche.

Wie oft gibt es auch hier eine Kehrseite der Medaille: Kunden haben heute eine grosse Auswahl biometrischer Produkte, die durch ansprechende Optik und einen günstigen Preis bestechen. Oft haben die Hersteller ihre Hausaufgaben jedoch nicht gemacht und die Qualität der Produkte lässt zu wünschen übrig. Dies mussten einige unserer Kunden schmerzlich erfahren. Nachdem sie mit kostengünstigen Produkten schlechte Erfahrungen gemacht haben, setzen sie heute auf unsere Lösungen – damit sind ihre Erwartungen an Qualität und Leistung erfüllt.

Zwei massgebende Kriterien

Duzende verschiedene Biometriegeräte zu testen, ist aufwendig und teuer. Wer die Produkte effizient beurteilen möchte, sollte sich zu Beginn mit zwei Aspekten der Technologie auseinandersetzen: der Bilderfassung und dem Auswertealgorithmus.

Wie genau ein Gerät die biometrischen Merkmale erfassen kann, hängt von der Bilderfassung ab: Bei einem Fingerabdruck sind zum Beispiel die winzigen Rillen auf der Fingerkuppe, die so genannten Kämme, relevant. Je höher die Auflösung des Sensors ist, umso detaillierter lassen sich diese Merkmale erfassen. Ist das Bild aufgenommen, wandelt das Gerät die Informationen in Datenpunkte um. Sie halten beispielsweise fest, wo sich ein Fingerkamm teilt oder ob er dort endet. Je grossflächiger und detaillierter ein Finger vom Sensor erfasst wird, desto mehr Datenpunkte können gespeichert werden.

Nun kommt der Auswertealgorithmus zum Zug: Die Datenpunkte werden auf ihre Positionen, Distanzen und Winkel zu einander ausgewertet. Aus diesen Informationen erzeugt der Algorithmus eine biometrische Vorlage –ein digitales Abbild des Fingers und seiner Merkmale. Die Vorlage wird verschlüsselt und in einer Datenbank gespeichert. Je robuster und ausgereifter der Algorithmus ist, desto eindeutiger ist die Vorlage.

Planen Sie, ein biometrisches Gerät anzuschaffen? Und stehen Sie vor der Qual der Wahl? Klären Sie zuerst – oder lassen Sie sich beraten -, welche Methode der Bilderfassung und welcher Algorithmus für Ihre Anwendung optimal ist. Wir bieten Ihnen eine breite Palette verschiedener Technologien zur Bilderfassung und arbeiten mit führenden Entwicklern von Algorithmen, die wir unabhängigen Tests unterziehen. So bieten wir für jede Anwendung die passende Lösung. 

 

Think Biometrics – Think TBS!